5 Gründe, warum viele Kinder auf der Welt nicht zur Schule können

Nun beginnt wieder der Ernst des Lebens und wir vergessen, wie gut wir es doch haben, dass unsere Kinder überhaupt in die Schule gehen können. Wir schätzen es nicht mehr, dass wir Schulgebäude haben, die wie selbstverständlich in den Dörfern und Städten stehen, dass wir bezahlte Lehrer haben und Schulbücher, die den Kindern das Lernen erleichtern. In vielen anderen Regionen auf dem Globus ist das nicht so.

Zerbombte Schulen spenden für Kinder keinen TrostGrund Nr. 1 warum Kinder in vielen Ländern nicht zur Schule gehen: Krieg

Mit Abstand Grund Nr.1 sind Kriegshandlungen. Schulen und öffentliche Einrichtungen werden in Krisengebieten als erstes evakuiert und bleiben oftmals erst mal für Jahre geschlossen. Davon betroffen sind laut einer Studie momentan ci. 13 Millionen Schulkinder im Irak, in Syrien, Libyen, im Sudan und in Jemen. Hoffnung spenden für Kinder diese Zahlen nicht gerade.

2. Ohne Essen kann man nicht lernen

Ob Krieg, finanzielle Not oder Dürren, das Ergebnis ist dasselbe: Die Essensbeschaffung wird zur Überlebensfrage. Kinder und Jugendliche brechen die Schule ab, um bei der Versorgung der Familie mit zu helfen.

3. Wo keine Schule ist

Ein weiterer Grund nicht in die Schule zu gehen liegt in Afrika – wie zum Beispiel in Äthiopien – darin, dass es schlicht keine Schulen in der Nähe gibt, und der Hunger die Menschen kilometerweit von den ursprünglichen Behausungen und der eventuell vorhandenen Schule wegtreibt. Es ist mehr ein nomadisches Dasein, in welchem für Bildung wenig Platz ist. Werner Herzog hat darüber einen berührenden Dokumentarfilm gedreht: „Das Salz der Erde“.

4. All work and no play

Wiederum in anderen Ländern, wie in Südostasien, gibt es Kinderarbeit. Die Kinder müssen schon im frühen Alter für den Lebensunterhalt der Familie mit aufkommen. Schule ist deshalb Zeitverschwendung. Es geht sich zeitlich einfach nicht aus, wenn Kinder 12 Stunden am Tag arbeiten. Ganz zu schweigen von den Ländern, in denen 10-jährige als Kindersoldaten rekrutiert werden.

5. Kinder auf der Flucht

Monatelang auf der Durchreise, vom Krieg über die Schlepper zu den notdürftigen Flüchtlingscamps und -containern. Dazu kommt, dass im Januar 2016 Europol, die europäischen Polizeibehörde, 10.000 Flüchtlingskinder als vermisst meldete! Kein Mensch hat eine Ahnung, wo sie nach ihrer Ankunft in Europa verschwunden sind. Diese Kinder gehen aller Voraussicht nach nicht in die Schule.

Man vermutet einen Teil bei Verwandten, aber andere wiederum sollen auch von Menschenhändlern an Zuhälter o.ä. verkauft worden sein. Ihrer Suche sollte besonderes Augenmerk gelten. Die Zahl ist mehr als erschreckend und macht betroffen.

Hoffnung spenden für Kinder

Einen kleinen Funken Hoffnung spenden für Kinder lässt der unermüdliche Einsatz von gemeinnützigen Organisationen, wie Unicef und SOS-Kinderdorf. Langsam wächst auch das Bewusstsein der Bevölkerung, hat man wenigstens das Gefühl.